Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
zitternadel f.
zitternadel , f. 1) kopfputz der frauen im 18. u. 19. jh.: man darff dem frauenzimmer keine zitternadel anbiethen, und an die ohren stecken lassen Hoffmannswaldau redeübungen (1702) 64 ; zitter- oder flimmernadeln, seynd grosze diamante und andere in gold und silber gefaste edelgesteine, so auf einen rund und hol gesponnenen zarten drat vernietet und von den dames hohen standes in die auffgezogenen haarpüffe vornher eintzeln gestecket werden, damit sie bey des kopffes bewegung um sich herum blitzen Amaranthes frauenz.-lex. (1715) 2164 ; wenn sanfte zephyrs auf sie wehn, so scheinen sie ( die b…