Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
zine f.
zine , f. , bütte, kübel, ein rundes holzgefäsz von geringer höhe, oben etwas weiter als unten, entweder mit zwei handhaben oder auch ohne handhaben, als wasser- und waschfasz und zum einsalzen von fleisch verwendet Müller-Weitz Aachen 266 ; gerät und wort römisches erbe am Mittel- und Niederrhein, das noch in der Westromania fortbesteht, vgl.: lat. tīna weinfasz, ital. tina kleine weinkufe, span. tina farbenküpe, waschbadewanne, frz. tine, f., fäszchen für butter. im ndl. früh und reich belegt: mndl. tine, f., tonne, tragbare wassertonne, ndl. tijn, f., holzgefäsz mit zwei griffen und einem l…