Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
zerstäuben verb.
zerstäuben , verb. , zu stäuben ( th. 10, 2, 1099); 1) eig. nur trans., a) in staub verwandeln und zerstreuen, z. b. wellen: M. Hartmann schatt. (1851) 224 ; Wieland bei Campe 5, 851 a ; ob irs schon heimbringt ( ernte, gewinn ), so zersteube ichs doch Haggai 1, 9 ; das ( pulver ) ... sie ( die feuerkugeln ) zimlich weite von einander zersteupt Fronsperger kriegsordng 82 b ; z. depulverare Aler 2, 2242 a ; b) einen haufen thiere z. zum zerstieben bringen, plötzlich auseinander jagen, zerstreuen: Adelung 2 4, 1692; Campe; Notker 2, 120 P.; Graff 6, 617 ; ûz der einœde si slichen, dar si wîten w…