Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
zerlechen
zerlechen , auch -nen ( in theilen der Schweiz u. andernorts ) leck, rissig werden, durch trockenheit risse bekommen; zu lechen ( th. 6, 472, wo auch belege für zerlechen gegeben sind ); neben dem beliebteren ver- ( s. th. 12, 1, 754) im md. und obd. noch heute bekannt: thür. ( Hertel Salzung. wb. 52 , auch übertr. auf den menschen verdursten ), henneb., bair. ( Tschinkel Gottschee 148 ), schweiz. ( schweiz. id. 3, 1008); schon bei Notker : futile heizet taz ungehaba faz, taz zelechen alde erworten ist Graff 2, 102 ; stark auch noch bei Frisius : zerlAechen ( fasz ), das kein wasser nit bhalt …