Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
zerkauen
zerkauen , älter -käuen, verb., mhd. stark ze(r)kiuwen, klein kauen, durch kauen zermalmen, 1) eig.; s. mhd. wb. 1, 831 a ; Lexer 3, 1069 ; nhd.: leiden und sterben hat es ( das fleisch Jesu ) einmal gekund, aber zustucken, zuteilen, zubrechen, zukawen, zu verdawen, zu verzerren, zu verwesen ist nicht muglich Luther 23, 250 W.; quitten wol im mund zerkewen weret der trunckenheyt W. H. Ryff confectb. 31 a ; zerkews wol zu einem musz und schlucks Gäbelkover arzneib. 2, 234 ; die speisen, das fleisch gut z. u. ä.; bes. objecte: wie ein brief, den man ... mit füszen tritt, wohl gar zerreiszt oder …