lautwandel 53 Wörterbücher · 2,7 Mio. Artikel
Wildcard · " Volltext

Aggregat · alle Wörterbücher

zellig

nhd. bis spez. · 5 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

DWB
Anchors
5 in 5 Wb.
Sprachstufen
3 von 16
Verweise rein
0
Verweise raus
0

Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

zellig

Bd. 31, Sp. 609
zellig, älter zellicht, adj., 1) zellen im organischen gewebe bildend; so steht zellichtes (zelliges) gewebe zunächst für das spätere zellgewebe: allg. d. bibl. 7, 2, 270; eine blos thierische substanz, ein weiches zellichtes gewebe J. Fr. Titius betracht. üb. d. natur 1 (1783) 306; man hat sie (die sympathie) in dem zusammenhange des geäders, der nerven, der hAeute und des zelligen gewebes ... gesucht allg. d. bibl. 4, 1, 212; zelliges gewebe auszerdem von Göthe II 6, 37; II 8, 188 W. und Zschokke s. schr. 11, 23 gebraucht; ferner: die zellige substanz der knochen des schädels Göthe II 13, 263; IV 41, 173 W.; eine einfache z-e lunge v. Bär red. 2, 378; Sömmerring menschl. körp. 8, 1, 247; Roszmäszler wald 37; u. a.; z. bereits von Adelung 2 4, 1681 angeführt; 2) kleine hohlräume bildend, a) in bienenwaben u. ä.: z-e wachsscheiben Ritter erdkde 1, 147; (die) z-en wohnungen (der nereiden) A. v. Humboldt ans. d. nat. 1, 164; (die z-e) structur (des brotes) Karmarsch-H. techn. wb. 3 2, 42; dicht.: aus z-em geweb die segel Fr. Rückert w. 3, 348; b) von gesteinen und erden, stärker als porös und schwammig; früh und dauernd reichlich bezeugt: auszerdem ... trift man ihn (den kalkspat) auch zellig A. G. Werner oryktognosie (1792) 156; ein z-er quarz Göthe II 9, 75; IV 37, 171 W.; Ritter erdkde 2, 390; (ein krater) voll schlacken und z-er lava A. v. Humboldt kosmos 4, 375; füllt ein dichtes mineral den raum nicht stetig aus, so zeigt es hohle zwischenräume, und man nennt es durchlöchert, porös, z., blasig, schwammig Oken allg. naturg. 1, 84; J. R. Zappe miner. hdlex. 3, 243; Lueger lex. d. techn. 3, 496; 3) rotwelsch: z. schattig v. Train chochem. losch. 136b.
1711 Zeichen · 62 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Zêllig

    Adelung (1793–1801) · +2 Parallelbelege

    Zêllig , adj. & adv. aus Zellen bestehend, Zellen enthaltend; wofür doch zellenförmig üblicher ist.

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    zellig

    Goethe-Wörterbuch

    zellig [bisher nicht publizierter Wortartikel]

  3. Spezial
    zellig

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    zel|lig adj. zelular (-s, -a), da zelules.

Verweisungsnetz

5 Knoten, 0 Kanten

Tap auf Knoten öffnet Detail · Drag zum Umpositionieren · Scroll zum Zoomen

1-Hop 2-Hop
Filter:
Sackgasse 5

Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit zellig

2 Bildungen · 0 Erstglied · 1 Zweitglied · 1 Ableitungen

Ableitung von zellig

zell + -ig

zellig leitet sich vom Lemma zell ab mit Suffix -ig.

zellig als Zweitglied (1 von 1)

Ableitungen von zellig (1 von 1)

zellige

Lexer

zellige s. zelge 1.