Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
zampel m.
zampel , m. , einrichtung des webstuhls zur herstellung reicherer muster, fortführung der schäfte für die kettenfäden durch schnüre, die mittelst des zampelstocks ( s. unten ) am fuszboden befestigt sind und dort aus der vertikalebene gezogen werden Jacobsson 4, 680 a , vgl. Meyer gr. konv.-lex. 6 20 (1908), 438 a , auch symbel, sembel Jacobsson 4, 680 a , sempel 140 a , nach Adelung vielleicht aus engl. sample, muster, dem afrz. essemple, example, lat. exemplum zugrunde liegt, aber wohl eher zurückzuführen auf das gleichbedeutende franz. semple aus lat. simplus für simplex, engl. simple ( als…