Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
wurfbeil n.
wurfbeil , n. ( m. ); ' streitaxt als wurfwaffe ' ; nur gängig in frühnhd. zeit, später vereinzelt in historischen darstellungen aufgegriffen: bibellis, triceps wurffbiel (15. jh. ) Diefenbach gl. 72 c ; 595 c ; ascia ein wurffbyhel oder hellenbart gemma gemm. (1508) c 1 b ; lexikalisch auch im 16. und 17. jh. mehrfach belegt, zuletzt bei Stieler stammb. (1691) 123 ; Kramer t.-ital. 2 (1702) 13 30 c und Steinbach dt. wb. (1734) 1, 82 ( Frisch t.-lat. [1741] 2, 460 a ): verpoten were ... mit nammen puechssen, armbrost ... wurfpeil (1463) bei Lori slg. d. baier. bergrechts (1764) 63 ; Penthesile…