Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
wunderung f.
wunderung , f. , abstraktbildung zu wundern, vb. ( s. d. ), literarisch vom mhd. bis ins 17. jh., dann teils durch das seit dem frühnhd. konkurrierende verwunderung ( s. d. ), teils durch das im 18. jh. aufkommende bewunderung ( s. d. ) verdrängt. 1) soviel wie ' bewunderung ', vgl. noch wunderung admiratio Steinbach dt. wb. (1734) 2, 1048 : dâ ( am jüngsten tage ) haben wir iemer mêre iteniuwe wunne unde iteniuwe wunderunge an ime ( Christus ) St. Trudperter hohes lied 90, 4 Menhardt ( zu 2?); ( die seelen ) wundrent sich an siner grossen wirdekait und naigent sich denn under in und lobent in…