Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
wundertat f.
wundertat , f. , im allgemeinen soviel wie einfaches wunder, aber das merkmal des handelns und geschehens hervorhebend. vereinzelt schon mhd., geläufig seit dem frühnhd. 1 1) vorwiegend in religiöser beziehung. vom handeln gottes nach dem ganzen umfang seines wirkens: zeichin unde wundirtât der hôe got begangin hât bî mir in Prûzinlande ... an mînes ordins kindin Nicolaus v. Jeroschin kronike v. Pruzinlant 121 Strehlke; pfingstpredigt sol die wunderthaten gottes leren, die er uns in Christo erzeigt und gegeben hat (1545) Luther 49, 761 W.; vgl. 16, 190; 28, 540; wie hat ... Hiob mit seinen fre…