Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
wunderfein adj.
wunderfein , adj. 1) älter meist nur soviel wie ' sehr gut ': dann was ich ( der teufel ) ihr ( der hexe ) thu blasen ein, das als verbringt sie wunderfein Rebhun dramen 114 Palm; denn solche rechte einigkeit ... ist ein wunderfein vnd lieblichs ding Mathesius Sarepta (1571) 231 a . 2 ) dem jüngeren, weitgehend an bestimmte stilepochen gebundenen gebrauch des wortes liegt die vorstellung des zierlichen, subtilen zugrunde. in der barocken dichtersprache, später ähnlich im 19. jh. mit der verzierlichenden oder verniedlichenden nuance, wie sie für eine ganze gruppe der wunder- komposita charakter…