Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
wunderbarkeit f.
wunderbarkeit , f. , seit Steinbach dt. wb. (1734) 2, 1047 belegbar, s. dazu das vorige und das ältere wunderbarlichkeit. beschränkten gebrauchs, aber zu verschiedenen bedeutungen von wunderbar. 1) meist im sinne einer abstrakten eigenschaftsbezeichnung. übernatürlich-unbegreifliches kennzeichnend: daher alles, was wir in ihnen ( den deutschen sagen ) für unwahr erkennen, ist es nicht, insofern es nach der alten ansicht des volkes von der wunderbarkeit der natur gerade nur so erscheinen und mit der zunge ausgesprochen werden kann Jac. Grimm bei Raumer gesch. d. german. philol. (1870) 409 ; wie…