Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
wüstenei f.
wüstenei , f. wie mnl. woestenie Verwijs-Verdam 9, 2752 ableitung mit dem frz. suffix -îe, zu mhd. wüesten(e). seit dem 13. jh. in mnd. ( s. Grunewald d. mnd. abstraktsuffixe 116 ) u. md., bes. rheinischen quellen bezeugt ( s. u. 1 f); im ungefähren gebiet dieser quellen auch der heutigen mundart noch angehörig, s. Luxemb. ma. 488; Bauer-Collitz Waldeck 115 a u. unten 3 a. überhaupt ist ein vorwiegend md. und nd. gebrauch des wortes trotz allmählichen literatursprachlichen ausgleichs bis heute unverkennbar. von wüste nicht durch den umfang, sondern durch die akzentuierung seiner bedeutungen ab…