Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
wüch
wüch , meist entrundet wiech, adj., ' üppig, fett, dicht ', vom pflanzlichen wachstum, auch ' fett, gehaltvoll ', von speisen. im bair.-österr., auch schwäb., als wort der mundart und der landschaftlichen umgangssprache verbreitet. meist als * wuochi- ( germ. * wōki-/ja-) zu wucher gestellt ( s. d. ), doch wird es von Schatz ma. v. Imst 107 und wb. d. Tiroler maa. 705 wohl wegen des inlautenden h in Tirol (wiehe, danach auch im auslaut h- verlust in wie in Welschnofen ) und Kärnten (wieha Lessiak ma. v. Pernegg in Paul u. Braune beitr. 28, 156 ) mit wāch ' stolz ' (= wäh teil 13, sp. 503), ahd…