Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
wortgefecht n.
wortgefecht , n. , älter auch wortgefechte, seit der mitte des 17. jh., als beispiel der compositionsbildung schon bei Harsdörffer frauenz.-gesprächsp. 8 (1649) 64. 1 ) in der bedeutung ' wortstreit, zank, disput, rededuell ', gradmäszig abgestuft: es gabe auch ein tägliches wortgefechte zwischen uns und den christen A. U. v. Braunschweig Octavia (1677) 2, 35 ; nicht streitens wegen kam ich her. die sache ist keinem wortgefecht mehr unterworfen Schiller 12, 434 G.; bei diesen wortgefechten strahlte ihr gesicht von muthwillen Spielhagen s. w. (1877) 3, 224 ; dasz in wortgefechten keiner den and…