Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
windseil n.
windseil , n. 1) im mhd. ' seil, womit das zelt gespannt wird ': die stecken wârn von golde, die dar zuo ( zum zelt ) tohten, diu wintseil geflohten von cleiner bortsîden Ulrich v. Zatzikhofen Lanzelet 4874 Hahn; vgl. aus dem 15./16. jh.: wintschnure fasciola Diefenbach gl. 226 ; ferner oberhess. wendsel ' strohverlängerung ' Crecelius 918 , die es von winden, st. vb., B 3 oder 6 hergeleitet erscheinen lassen. 2) zu winden, st. vb., B 7: hebeseile oder windseile ' seile oder tauen, die bey winden oder andern maschinen, etwas in die höhe zu bringen, gebrauchet werden ' Chomel (1750) 5, 278; J. …