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windofen

nhd. bis Dial. · 6 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

DWB
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

windofen m.

Bd. 30, Sp. 315
windofen, m. , ofen, dessen brand durch luftzug vermittelst zuglöchern verstärkt wird; Stieler 1383; Adelung; Beil technol. wb. 1, 658; gerne in der verkleinerungsform; auch zug- oder flammofen Scheuchenstuel idiot. d. öst. b. u. h. spr. 269; für verschiedene zwecke: aa) 'schmelz- oder gieszofen' Fischart geschichtklitt. 295 neudr.; Mathesius werke 4, 206; Fronsperger kriegsb. 2, cc 4a; Agricola bergwkb. 373; Jacobsson technol. wb. 4, 658a; namentlich für alchemistische oder chemische versuche Thurneyszer magna alch. 56; Göthe 27, 206 Weim.; Liebig hdb. d. chem. 144; bb) zum wärmen von flüssigkeiten, z. b. medicin Paracelsus op. 1, 893b; öl Hohberg georg. 1, 258; zum brühen von tüchern u. dgl. 1, 72; zum kochen und für ähnliche häusliche zwecke; gerade dann gerne in der verkleinerungsform windöfelein Hohberg a. a. o. 3, 147b; basl. windöfeli Seiler 316; s. windloch; cc) in bergwerken zur reinigung der luft Minerophilus bergw.-lex. 719; Lampadius hüttenk. 219; Beil technol. wb. 1, 658; dd) seit mitte des 18. jhs. 'stubenofen' mit blechernen ofenröhren: ein holländischer windofen mit seiner über den saal gehenden langen röhre vergnügen .. bei denen wassern der Pleise (1749) 143; Helfft landbauk. 410; J. u. W. Grimm briefw. 315; Göthe IV 19, 203 Weim.; preusz. landrecht (1794) § 122; mein windöfgen Göthe IV 7, 14 Weim.
1369 Zeichen · 49 Sätze

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Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Windofen

    Adelung (1793–1801) · +2 Parallelbelege

    Der Windofen , des -s, plur. die -öfen. 1. Ein Ofen, in welchem das Feuer durch einen angebrachten Luftzug verstärket wi…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Windofen

    Goethe-Wörterbuch

    Windofen [bisher nicht publizierter Wortartikel]

  3. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Windofen

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Windofen , kleiner Schmelzofen (s. Tafel »Eisen III« . S. II); auch ein von außen geheizter Stubenofen.

  4. modern
    Dialekt
    Windofen

    Rheinisches Wb.

    Wind-ofen (s. S.) Verbr. veralt. m.: Stubenofen mit zwei Kochlöchern.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit windofen

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Zerlegung von windofen 2 Komponenten

wind+ofen

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