Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
windhauch m.
windhauch , m. , auch windeshauch Herder 16, 324 ; Humboldt kosmos 1, 435 ; meist von dem schwachen wehen des windes: und sein cimbal am baum hing, über die saiten der windhauch lief Lenau ged. 2, 56 ; daher ein schwacher, leiser windhauch; aber auch von stärkerem wehen: fluch dem windhauch, dienstbar ihrem schiffe Lenau werke 80 Barthel; daher ein frischer windhauch und der windhauch leidenschaft Rückert werke 7, 277 ; gerne bildlich zum ausdruck des spurlosen, raschen verschwindens, der nichtigkeit, der schwäche, der unbeständigkeit: von ihr vergessen wie ein vorüber gewehter windhauch Lenz …