Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
windchen n.
windchen , n. , auch windlein; windle Maaler 501 c ; windlin Luther 8, 5 Weim. 1) im eigentlichen sinn, z. b. ein kleines, liebliches, leichtes, lindes, kühlendes windchen; 2) in sonderverwendungen und übertragen ' geist ' Ruoff hebammenb. (1580) 17 ; der durch den fächer verursachte luftzug: ein windlein machen Nas antipap. 6, 65 b ; eine blähung C. Weise erznarren 35 ( daher afterwindlein Kramer 1, 321 b ); 3) bildlich eine unsichere, schwankende sache: sie pauen .. auf nichts dann auf ein roer odder senfts windlein der person Luther 18, 458 Weim.; irgendein unvorhergesehenes ereignis, ein u…