Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
wieke f.
wieke , f. , docht, lunte, scharpie. s. DWB wieche , f.
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wieke , f. , docht, lunte, scharpie. s. DWB wieche , f.
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Köbler Mhd. Wörterbuch
wieke , sw. M., st. M., st. F. Vw.: s. wieche
Adelung (1793–1801) · +6 Parallelbelege
Die Wieke , plur. die -n, ein weicher Pfropf von ausgefaserter oder geschadter Leinwand, welchen die Wundärzte mit Balsa…
Westfälisches Wb. · +1 Parallelbeleg
¹Wiᵉke In festen Wendungen: De Wïeke häbben zum Fallen neigen. Upp’e Wïeke ston zu kippen, zu stürzen, umzufallen drohen…
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Wortbildung
36 Bildungen · 20 Erstglied · 16 Zweitglied · 0 Ableitungen
RhWB
Wieke II PfWB ElsWB LothWB das Wort, ahd. wiohha, mhd. Lexer wieche , mnd. wêke, mndl. wieke, ndl. wiek, nd. weke, waike entsprechend, ist i…
WWB
wiᵉkelig Adj. [ Kr. Steinfurt Stf Kr. Tecklenburg Tek Kr. Münster Mün Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. Gladbeck Rek Kr. Soe…
RhWB
Wieken-asche -ęšə Wippf-Frielingsd f.: verkohltes Dochtende.
RhWB
Wieken-butzschere wīχbotsšēr Ottw-Schiffw f.: Sch., zum Abschneiden des verkohlten Dochtendes.
RhWB
Wieken-dorn -dn Neuw-Datzeroth m.: D. mit Hagebutte (zu Wieke 2 a α?).
RhWB
Wieken-ende wīχę·n. Saarbr , Saarl n.: verkohltes Dochtende.
RhWB
Wieken-fimpe -vømp MGladb-Rheind f.: dass.
RhWB
Wieken-flümmchen Köln-Grembg n.: dass.
RhWB
Wieken-garn (s. S.) Allg. n.: Docht in der alten Rüböllampe; Wollfäden zur Verlängerung des Petroleumdochtes.
RhWB
Wieken-kloss wīχəglūs Ottw-Humes m.: -ende.
RhWB
Wieken-knüsel Sol-Leichl m.: dass.
RhWB
Wieken-kohle (s. S.) Allg. f.: dass.
RhWB
Wieken-kruste (s. S.) Saarbr-Eiw , Saarl-Lebach , Sieg-Heisterbacherott, Wippf-Kürten f.: dass.
RhWB
Wieken-röschen -ī:- Goar n.: dass.
RhWB
Wieken-schere (s. S.) Allg. f.: -butzschere.
RhWB
Wieken-stummel Jül-Tetz m.: -ende.
RhWB
Wieken-stumpf -štomp, –štømpχə May , Ahrw , Sieg , MülhRh m. (n.): dass.
WWB
wiᵉkerig Adj. welk; schwammig, weich, z.B. durch Fäulnis. De Ssiepel bünt weckerig ( WmWb ).
WWB
wiᵉkesk Adj. [Bek] (von Gras, Blumen, Gemüse, Äpfeln u.Ä.) welk. Dat Gräss up uese Wiesk is ganz wiecksk ( Kr. Beckum Bek Vh).
DWB
wieche , wieke, weiche, wiche, wicke , m., f. , faserbündel; docht, lunte; scharpie. A A. herkunft und form. A@1 1) zwei formenstränge laufe…
RhWB
Fass-wieke -wē:k Sieg-ODollend f.: Schwefelspan zum Ausschwefeln von Weinfässern.
WWB
Frō-wiᵉke f. Froiwīken Frühgeburt ( Kr. Wiedenbrück Wie Se ). ¶ Vgl. die phras. Vbdg. unter → WWB frō Bed. 1.2.
WWB
Gras-kwiᵉke f. gemeine Quecke (Agropyron repens) (Lippe TAPPE).
WWB
Grund-kwiᵉke f. [WMünsterl Rek] Queckenart (lang und schlecht zu vertilgen), Pfeifengras, Bandgras.
RhWB
Heu-wieke -wē:k Rheinb-Wald f.: in zwei Strohbänder gebundenes Heu, von einem Manne tragbar.
RhWB
Kerzen-wieke -wē:k (s. S.) f.: -docht.
WWB
Krūd-kwiᵉke f. Sumpfziest (Stachys palustris) (Lippe WWB-Source:219:Oesterh Oesterh ).
WWB
Mei-kwiᵉke f. (von Kindern) aus Eberesche und Weide hergestellte Flöte (Frbg.) ( Kr. Lübbecke Lüb Va).
WWB
Mōr-kwiᵉke f. Queckenart im Moor ( WmWb ).
WWB
Röie-kwiᵉke f. Queckenart ( Kr. Recklinghausen u. die krfr. Städte Bottrop u. Gladbeck Rek Er).
RhWB
Schlitten-wieke -edəwē:k Sieg-ODollend f.: langaufgeschossener, schlotteriger Mensch.
RhWB
Schwefel-wieke -wēk Simm , Köln-Stdt (-ē:-) f.: -fadem, –docht.
DWB
steckwieke , f. , nach Nemnich eine benennung von ulmus sativa L., der kleinblättrigen ulme; ulmus minor Krünitz 171, 140 .
WWB
Suᵉge-kwiᵉke f. Wurzelstock der Zaunwinde (Convolvulus) ( Kr. Bielefeld Bie Gh).
WWB
Wāter-kwiᵉke f. Binsenquecke, Bandgras (queckenartige Grassorte) ( WmWb ).
WWB
¹Wiᵉmel-kwiᵉke f. Quecke ( die krfr. Städte Dortmund, Castrop-Rauxel u. Lünen Dor De).