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Wiᵉk

nhd. bis Dial. · 5 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

WWB
Anchors
10 in 5 Wb.
Sprachstufen
3 von 16
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4
Verweise raus
5

Eintrag · Westfälisches Wb.

Wiᵉk m.

Bd. 5, Sp. 1304
Wiᵉk m. [Kr. HerfordHfd Kr. HalleHal Kr. DetmoldDet Kr. BeckumBek Kr. HöxterHöx Kr. SoestSos Kr. IserlohnIsl Kr. MeschedeMes Bri] 1. Schwindel(anfall) [Lippe]. — 2. Übergewicht, unsicherer Stand; idW.: Ik krēich ’n Wïek verlor das Gleichgewicht (und kippte, stürzte) (Kr. BeckumBek Kr. Beckum@VorhelmVh || mehrf.). — 3. Freiraum: Düu maus dai Blāgen nit söu vīl Wīk lten (Kr. IserlohnIsl Kr. Iserlohn@IserlohnIs). — 4. IdW.: Heu gifft jümmer eunen Wiek teo wiegt nie zu knapp (Kr. DetmoldDet Is). ¶ WWB-Source:238:RhWbRhWb 9,473: Wich.
367 Zeichen · 13 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Wiek

    Adelung (1793–1801) · +3 Parallelbelege

    Die Wiek , plur. die -en, ein völlig Niederdeutsches, im Hochdeutschen unbekanntes Wort, eine Bay, einen Meerbusen zu be…

  2. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Wiek

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09) · +2 Parallelbelege

    Wiek , flache Einbuchtungen an der deutschen Ostseeküste.

  3. modern
    Dialekt
    Wiᵉkm.

    Westfälisches Wb. · +2 Parallelbelege

    Wiᵉk m. [ Hfd Hal Det Bek Höx Sos Isl Mes Bri] 1. Schwindel(anfall) [Lippe]. — 2. Übergewicht, unsicherer Stand; idW.: I…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit wiek

31 Bildungen · 30 Erstglied · 0 Zweitglied · 1 Ableitungen

wiek‑ als Erstglied (30 von 30)

Wieke II

RhWB

Wieke II das Wort, ahd. wiohha, mhd. wieche , mnd. wêke, mndl. wieke, ndl. wiek, nd. weke, waike entsprechend, ist im grössten Teil unseres …

wiᵉkelig

WWB

wiᵉkelig Adj. [ Stf Tek Mün Rek Sos Arn] welk.

wieken

DWB

wie·ken

wieken , vb. , eine wunde mit einer wieche ausstopfen, behandeln. s. wiechen , sp. 1497.

Wiekenbutzschere

RhWB

Wieken-butzschere wīχbotsšēr Ottw-Schiffw f.: Sch., zum Abschneiden des verkohlten Dochtendes.

Wiekendorn

RhWB

wieken·dorn

Wieken-dorn -dn Neuw-Datzeroth m.: D. mit Hagebutte (zu Wieke 2 a α?).

Wiekengarn

RhWB

wieken·garn

Wieken-garn (s. S.) Allg. n.: Docht in der alten Rüböllampe; Wollfäden zur Verlängerung des Petroleumdochtes.

Wiekenkruste

RhWB

wieken·kruste

Wieken-kruste (s. S.) Saarbr-Eiw , Saarl-Lebach , Sieg-Heisterbacherott, Wippf-Kürten f.: dass.

wiᵉkerig

WWB

wieke·rig

wiᵉkerig Adj. welk; schwammig, weich, z.B. durch Fäulnis. De Ssiepel bünt weckerig ( WmWb ).

Wiekes

RhWB

wie·kes

Wiekes wē:kəs, Pl. -əsə Neuw-Datzeroth m.: verächtl. einer, der wekt 2.

wiᵉkesk

WWB

wiek·esk

wiᵉkesk Adj. [Bek] (von Gras, Blumen, Gemüse, Äpfeln u.Ä.) welk. Dat Gräss up uese Wiesk is ganz wiecksk ( Bek Vh).

wieke, weiche, wiche, wicke

DWB

wieche , wieke, weiche, wiche, wicke , m., f. , faserbündel; docht, lunte; scharpie. A A. herkunft und form. A@1 1) zwei formenstränge laufe…

wiekhaus

DWB

wiek·haus

wiekhaus , wighaus, -häuslein , n. , undiphthongierte form von weichhaus ( teil 14, 1, 1, sp. 512). die angebliche bedeutungsentfaltung des …

wiekig

RhWB

wiekig -ē:k- ebd Adj.: unordentl. gebündelt; dat Foder es wekig.

Wīekwast

WWB

Wīe-kwast m. [verstr.] Weihwedel; Weihwassersprenger ( KkWb ).

Ableitungen von wiek (1 von 1)

wieke

DWB

wieke , f. , docht, lunte, scharpie. s. wieche , f.