Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
wetz(e)stein m.
wetz(e)stein , m. , stein zum schärfen von schneidewerkzeugen. schon ahd. oft bezeugt, meist mit fugenvokal: cos uuezzistein (9. jh. ) ahd. gl. 2, 84, 32; 93, 59; 363, 4 u. ö. ( Gröger d. ahd. u. as. kompositionsfuge 364 ); uuezstân (10. jh. ) 4, 175, 22; 3, 360, 60 u. ö. der fugenvokal hält sich schriftsprachlich vereinzelt bis ins 17. jh.: wetzestein Prätorius phil. colus (1662) 94 ; S. v. Birken Pegnitzschäferey (1645) 10 ; noch mundartl.: wetzestain Frederking Hahlen 173 ; wtəsten Martin Waldeck 283 ; betze-stoan Schmeller cimbr. 173 . in frühnhd. glossaren häufig gebucht, vgl. s. v. allo…