Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
westerhaube f.
westerhaube , f. , westerhäublein, -chen, n., taufhaube, glückshaube. kompositum zu 1 wester ' taufe '. vgl. mnd., mnl. westerhuve. 1 1) taufhaube, die dem täufling nach vollzogener taufe aufgesetzte weisze haube ( vgl. westerhemd 1). lat. u. dt. taufordnungen bezeugen den gebrauch der taufhaube: ( sacerdos ) imponendo mitram in capite infantis dicens: accipe vestem candidam Magdeb. agende (1497) in: zs. f. kirchl. wissensch. u. leben 10 (1889) 423; der priester setzt dem kinde das westerheublein auff und spricht: nym hin das weisse kleid kirchenordn. im churfurstenth. d. marcken zu Brandenbur…