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werkstein

nhd. bis Lex. · 2 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

DWB
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

werkstein m.

Bd. 29, Sp. 403
werkstein, m., baustein (Golius onomast. [1579] 35): deszgleichen (hat das land) auch andere steinbrüch, da man schOene werckstein bricht D. Federman Niderlands beschr. (1580) 327; hat ein tieffen wassergraben herumb mit wercksteinen auszgesetzt, auch zwo zugbrcken J. W. Neumayr v. Ramszla reise in Franckreich (1620) 149; werckstein, werckstück pietra viva e quadra à fabricare Kramer t.-ital. 2 (1702) 1362a; bei der construction eines bogens, sie geschehe nun durch ziegel oder werksteine Helfft wb. d. landbauk. (1836) 52; werkstein jeder nach bestimmten massen ... bearbeitete natürliche baustein Lueger lex. d. ges. techn. (1894) 7, 919; die beständigsten arten sind zu werk- und pflastersteinen geeignet Schönermark-Stüber hochbaulex. (1902) 482; bildlich: zu solchem glcksbau wolle ein jedes in der geselschaft ihm belieben lassen etliche werksteine guter erinnerung beyzutragen Harsdörffer gesprächsp. 4 (1644) 255; die wissenschaft findet da (in gesprächen mit klugen leuten) ihren lustigen wachstuhm; die erbauung ihre beste werksteine, marmel und seulen Butschky Pathmos (1677) 442; erst jetzt ... erprobte es sich ..., wie fest und gewaltig die staatsmänner des vierten und fünften jahrhunderts ihre werksteine in einander gefugt hatten Mommsen m. gesch. 2 (61874) 227. s. auch schweiz. id. 11, 917; Fischer schwäb. 6, 1, 713 f. und vgl. mnd. werkstên bernstein. für Lübeck bezeugt Schumann 54: waarksteen in der bedeutung 'steinerner arbeitstisch (des töpfers)'.
1503 Zeichen · 39 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    werksteinm.

    Grimm (DWB, 1854–1961)

    werkstein , m. , baustein ( Golius onomast. [1579] 35): deszgleichen ( hat das land ) auch andere steinbrüch, da man sch…

  2. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Werkstein

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Werkstein , soviel wie Haustein (s. d.).

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit werkstein

6 Bildungen · 6 Erstglied · 0 Zweitglied · 0 Ableitungen

Zerlegung von werkstein 2 Komponenten

werks+tein

werkstein setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

werkstein‑ als Erstglied (6 von 6)

Werksteinbau

Meyers

werkstein·bau

Werksteinbau , Bauweise, bei welcher der gesamte Bau oder doch seine Fronten in natürlichen Steinen (Werksteinen, Hausteinen, Quadern) erric…

werksteingewölbe

DWB

werkstein·gewoelbe

-gewölbe , n. , steinernes gewölbe: wird die steigung sehr gross, so müssen bei werksteingewölben vorkehrungen gegen das abrutschen des ganz…

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APA
Cotta, M. (2026). „werkstein". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 9. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/werkstein/dwb
MLA
Cotta, Marcel. „werkstein". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/werkstein/dwb. Abgerufen 9. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „werkstein". lautwandel.de. Zugegriffen 9. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/werkstein/dwb.
BibTeX
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