Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
weisze f.
weisze , f. , adjektiv-abstraktbildung zu weisz, ahd. wîzî, mhd. wîze, mnd. mnl. witte, vgl. anord. hvíti. in der regel stark, selten schwach flektiert, vgl. Konrad v. Megenberg buch d. nat. 120 Pf., Weckherlin 1, 486 Fischer ( belege s. unten 3). im plural vereinzelt in der bedeutung 4, vgl. Göthe II 2, 259 W. seit ahd. zeit belegt: candoris uvizi (10./11. jh. ) ahd. gll. 2, 295, 45 St.-S.; sne uuizer heizet, uuanda er dia uuizi an imo habit Notker 1, 453 P. 1 1) ' helligkeit ', zu weisz A 1: unz daz des tages wîze ôstern durch diu wolken dranc Wirnt v. Gravenberg Wigalois 277, 17 Pf. 2 2) al…