Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
weinzapf m.
weinzapf , m. , ' weinschank ': insunderheit ist die meinunge darzumale gewessen, das er uch der armen stad zu trost ein jarzale winezappen maszen ( abstellen ) und derselben winzappen den burgern ze Mentze gunnen wolte ( v. j. 1445) städtechron. 17, 326; deszgleichen dasz die garküchen und weinzapffen beizeit zuogethan werden Fronsperger besatzung (1564) 12 b ; der kleine weinzapf wächst in dem grade, als der gröszere handel zusammenschrumpft W. H. Riehl naturgesch. d. volkes (1851) 1, 133 . vereinzelt ' wirt ', für das häufigere weinzapfer ( s. d. ): gab er ... befehl, dem weinzapfen zu sage…