Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
weinschank m.
weinschank , m. ( f. bei Kramer t.-ital. 2, 1300 a ), seit dem 15. jahrh. 1 1) als nomen actionis: ' ausschenken des weines ( im kleinverkauf )', ' der ausschank von wein ', in älterer zeit häufiger mit dem verbum gebrauchen: so ist auch der wynschank eine übunge und gebruch der leien, der der geistlichkeit nit zu stet ( v. j. 1434) K. A. Schaab gesch. d. gr. rhein. städtebundes 2, 427 ; die sich heimlich winschanks zu Heidelberg bi tag oder nacht gebruchen ( v. j. 1479) Heidelberger urk.buch 1, 192; wer sich winschancks in Winheym gebruchen will ... wer dem ungehorsam wer, der solt furbasz ke…