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weillein

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DWB
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

weillein n.

Bd. 28, Sp. 818
weillein, n., weit älter als weilchen (o. sp. 787), hinter dem es doch wegen des zus.-stoszes der beiden l weit zurückbleibt. obd. seit dem 14. jahrh.: ein wili Seuse d. schr. 29 Bihlm., selten in wbb.: aliquantisper/ein clein wyle gemma gemm. (Straszb. 1508) a 7b, bisweilen kaum zu scheiden von schwach flectiertem weile (o. sp. 790): lastu dich nit vernügen, das ich dir ein weilin zuo gib (quod tibi dieculam addo)? Boltz Terenz (1539) 21b; über ein klein weylin C. Forer Gesners thierb. 29b. den entscheid fürs demin. gibt i der zweiten silbe: wyly H. R. Manuel weinsp. 2393 neudr.; ein wyli schweiz. schausp. des 16. jahrh. 1, 244 Bächtold; wart a wili, harr a wili und siz a wili nider, und wenn du erst gesessen bist, so komm und sag mirs wider Wander 5, 86 aus Zürich 1824; nach an weili K. Stieler ged. 4, 45 Reclam, desgleichen ll, soweit es erhalten ist: ein willin Th. Platter 13 Boos. so nam. im acc. der zeit ein weillen H. Sachs 2, 31 K.; fastn. 59, 175; 78, 61; 85, 71 neudr., daneben bei Sachs auch ein weila fastn. 39, 513; 53, 277. nach langem vocal ist auch hochalem. ll vereinfacht: K. Streiff laute der Glarner ma. § 113, 1; Wiget laute d. Toggenb. ma. 86; 119, vollends schwäb.: H. Fischer 6, 602, und md.: wālə Gerbet Vogtl. § 239; 275 anm. 2 b, während tirolisch die form deutlich bleibt: wart a weilele Schöpf 808. der gebrauch beschränkt sich fast ganz auf den acc. d. zeit: nun nit ein kleins weyle punctum temporis nullum Frisius dict. (1556) 1093a; Güntzel (1598) 850; Bräker 1 (1789) 63. ungewöhnlich: um ain heuchlisch weilen Fischart Garg. 49 neudr.
1603 Zeichen · 58 Sätze

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    weilleinn.

    Grimm (DWB, 1854–1961)

    weillein , n. , weit älter als weilchen ( o. sp. 787), hinter dem es doch wegen des zus.-stoszes der beiden l weit zurüc…

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Ableitung von weillein

weil + -lein

weillein leitet sich vom Lemma weil ab mit Suffix -lein.

Keine Komposita gefunden — weillein kommt in keinem anderen Lemma als Erst- oder Zweitglied vor.

Zitieren als…
APA
Cotta, M. (2026). „weillein". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 14. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/weillein/dwb?formid=W14303
MLA
Cotta, Marcel. „weillein". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/weillein/dwb?formid=W14303. Abgerufen 14. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „weillein". lautwandel.de. Zugegriffen 14. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/weillein/dwb?formid=W14303.
BibTeX
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