Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
weillein n.
weillein , n. , weit älter als weilchen ( o. sp. 787), hinter dem es doch wegen des zus.-stoszes der beiden l weit zurückbleibt. obd. seit dem 14. jahrh.: ein wili Seuse d. schr. 29 Bihlm., selten in wbb.: aliquantisper/ein clein wyle gemma gemm. ( Straszb. 1508) a 7 b , bisweilen kaum zu scheiden von schwach flectiertem weile ( o. sp. 790): lastu dich nit vernügen, das ich dir ein weilin zuo gib (quod tibi dieculam addo)? Boltz Terenz (1539) 21 b ; über ein klein weylin C. Forer Gesners thierb. 29 b . den entscheid fürs demin. gibt i der zweiten silbe: wyly H. R. Manuel weinsp. 2393 neudr.; e…