Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
weiberthräne f.
weiberthräne , f. , häufiger als weiberzähre. sing. nur in den wb. ( Steinbach 2, 838 ; Campe 5, 633 a ) und: wohl ist er keiner von den weichen thoren, die eine falsche weiberthräne schmelzt Schiller 12, 411 . viel öfter der plur. von dichtern einer frau in den mund gelegt, wo sie ihre nichtigkeit zugibt: es ist nichts daran gelegen! rief sie: so viel weiberthränen mehr oder weniger, die see wird darum doch nicht wachsen Göthe I 22, 131 Weim. entspr. Lohenstein 2 Sophonisbe 81, 127; O. Ludwig 3, 447 . sonst stets im munde der männer. kaum je gewürdigt: mein schaden lag schon zu tief, als dasz…