Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
weibernarr m.
weibernarr , m. mann der in die frauen vernarrt ist, kräftiger als weibermann 3), mehr mit dem ton auf der verliebtheit als siemann 1). in den wb. von Stieler 1330 bis Heyne 3, 1347 , bei Campe 5, 632 b als wort des gemeinen lebens, literarisch fast ganz auf das 17. jahrh. beschränkt: bald merkete ich wo ich war, alss ich eine truppe siemänner, weiber-narren ersahe Moscherosch ges. 1, 366 ; von da Jahn 1, 539 ; Salomo ... so ein weiber-narr Schupp (1663) 124 . als beispiel der wortfügung Jean Paul 54, 17 Hempel. —