Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
weiberfeind m.
weiberfeind , m. gilt als lehnübersetzung von gr. μισογύνης , besteht aber, begrifflich in dem noch älteren menschenfeind ( th. 6, 2044) ohnehin schon enthalten, durch fast zwei jahrh. unabhängig von jenem etwa im sinn des mhd. wîptrugenære ( s. o. weiberbetrüger): der son gottes ... kennet diese unfleter und weyberfeinde und alle schandmeuler, die das tugentliche weybszgeschlecht lestern Mathesius hochzeitpred. 33, 24 Lösche; ein hurer oder ein ehbrecher, ein kinder- und ein weiberfeind Ayrer 3, 2015 Keller; du stets verfluchtes ungeheuer ... weiberfeind, des teuffels brut Treuer d. Dädalus 1…