Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
wehweh n.
wehweh , n. unbedeutende verletzung, zum subst. weh n. als eine der doppelungen, die die sprache der kinderstube beherrschen, wie sie Weise zs. f. d. wortf. 2, 17 reichlich zusammenstellt. gewisz alt, doch nicht literaturfähig und darum vor dem 19. jahrh. nicht bezeugt. allgemein in den obd. und md. mundarten zumal des westens sowie im südsaum des nd. gebiets. fast überall spielt das deminutiv die hauptrolle: schwäb. wiwi(le) J. C. v. Schmid 65. 536 , Erbe 41 , Fischer 1, 1094 ; nordschwäb. wiwî Kauffmann gesch. d. schwäb. ma. s. 174 ; niederalem. wiwi(ggeli) Seiler basl. 317 , wiwi(lə) ( das …