Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
wegelagerung f.
wegelagerung , f. veraltet wie wegelagern im 17. jahrh., wird aber als aus den rechtsquellen bekannter ausdruck weiter in den wörterbüchern angeführt und erläutert, bis es in der 2. hälfte des 18. jahrh. beim zurückgehen auf die alten ritterzeiten wieder verwendet wird ( zunächst von Musäus ) und ( in prosa nur selten zu weglagerung gekürzt ) in den allgemeinen sprachgebrauch übergeht: insidie, neyt, wegelagerung Diefenbach mlat.-hd.-böhm. wb. 157 ; weglagerung in gehorsam randbemerkung bei Luther 28, 634 anm.; hirmit rürt er alles ungericht, es sei von dieberei, raub, brand, mortprand, notzög…