Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
wegbalbieren
wegbalbieren , süddeutsch für wegbarbieren: so viel wir uns das jahr über haar unter der nase wegbalbiren lassen Fr. Müller 1, 286 ; jetzt geh her, bübl, setz dich da auf die butten. jetzt wird dir das schnurrbartel wegbalbiert Rosegger nixnutzig volk 218 . wegbannen, durch den bann von einem ort vertreiben, in die verbannung schicken: dort ( an höfen ) wird der glücklichste, nach kurzen gnadenzeichen, mit titeln wohl versorgt, oft plötzlich weggebannt. Hagedorn 2, 65 ; der gott der ärzt' und der poeten und Pallas wurden einst vom himmel weggebannt. 2, 73 ; mit schande wird Bellona weggebannt.…