Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
weberstuhl m.
weberstuhl , m. das gestell, an dem der weber sitzt und arbeitet. der ausdruck, der horizontale spannung der fäden zur voraussetzung hat, kommt im 15. jahrh. auf ( daneben webstuhl s. d., das jetzt zur herrschaft gelangt ist ) und verdrängt ältere bezeichnungen wie webergezau, -gezeug, -zeug ( s. d. ): Diefenbach gl. 575 c telarium, weberstuol ( voc. rer. ), 582 b textorium, woberstul, auch 410 b panus, weberstul ( fehlt in den groszen wörterbüchern des 16. jahrh. ) ; machina textoria, weberstuel Zehner ncl. 440 ; weberstul Hulsius 273 usw. bis Adelung ( bei Campe nur verweis auf webstuhl); au…