Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
wasicht
wasicht ( früher wasecht ), wasig , selten umgelautet wäsicht, wäsig, adj. 1 1) grasbewachsen, bei Krämer 1212 a wasigt, bei Rädlein 1031 b u. a. wasicht, bei Frisch 2, 415 a wasig: sie ( die wege ) sint aber stickel unde weseht unde rûch unde gar steinic und dornic Berthold v. Regensburg 1, 171, 4 ; Teurdank het gar kein sorg darauf, dann er meint, es wär wasig hinauf. Teuerdank 62, 33 ; als er nun zum leger den gembsen auszzuwerffen kam und mainet der fels sei wäsig, da weich das gniesz, das nit mehr dann ein zinck vom eysen hafftet S. Franck chron. Germaniae (1538) 268 a ; sie ( die ölbäume…