Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
waschbläuel m.
waschbläuel , waschblauel , m. ein starkes, vorn breites und unten etwas muldig geschnittenes, mit einem stiel versehenes stück holz, mit dem man die nasse wäsche vor dem auswaschen schlägt Jacobsson 4, 594 b . die form ist sehr schwankend; das 1. wort hat bei einigen, die nicht wäschen für waschen haben, z. b. H. Sachs und Ayrer, umlaut, also mit anlehnung an wäsche; das 2. lautet auch mit p an vgl. th. 7, 1934 pleuel neben bleuel; als vocal erscheint bei Mittel- und Norddeutschen auch au s. unten Schottel und Stieler, auch Zesen Helikon 1, L 3 a hat waschblauel; älter wescheblûl Kolmarer han…