Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
waldenbergen verb.
waldenbergen , verb. sich ungesetzlich verhalten, gewaltthätigkeiten verüben. ein schwer zu erklärendes wort der älteren md. und nd. sprache, das im 15. jahrh. auftritt: dy pfaffheit werit dem volg, daʒ sy uff deme kirchhove nicht louffin noch waldenbergen. sächs. weichbildrecht 226, 28 Daniels u. Gruben; sie liffen vor daʒ rathus und hyben daʒ uff und haben doruff gewaldenbergit. script. rer. Pruss. 4, 401 (1416); darumbe daʒ sie eyner armen frawen by nacht yn ir hs gelauffen syn unde darynne geunfuget haben unde gewaldenberget haben. urkundenbuch v. Freiberg 3, 184, 31 ( anf. 15. jahrh. ); …