Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
währbusze f.
währbusze , f. strafe desjenigen, der dafür gewähr geleistet hat, dasz eine forderung, deren befriedigung erfolgt ist, nicht nochmals geltend gemacht werde, wenn dies trotzdem geschehen ist. der ausdruck geht auf eine stelle im Sachsenspiegel zurück: svelk man vor gerichte vorderet sogendane sake, dar he ene gewere umme geloven mut, unde gelovet he de, unde kumt dar na en ander, unde vorderet he die selven sake, unde ne mach die, die die gewere gelovet hevet, jenen nicht af wisen mit rechte, he mut sine vorderunge laten mit ener werebute ( im md. text gewerebuʒe), unde mut deme richtere wedden…