Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
wackerhahn m.
wackerhahn , m. in Niederdeutschland ein kräftiges essen, das nach durchschwärmter nacht oder am tage nach einem feste eingenommen wurde. korrespondenzbl. f. nd. sprachforschung 16, 15. häufiger ist wacker ( s. o. ), hanen-, hanewacker ( korrespondenzbl. 20, 24), hanewacke Strodtmann 79 , vgl. hahnenwecker theil 4, 2, 170. es findet sich auch blosz hân für das nachtessen, ' welches denen gästen, welche die ganze nacht im hochzeithause blieben, gegen morgen muszte gegeben werden ' brem. wb. 5, 383; den hanen fodern, dieses morgenessen verlangen. darnach ist es wahrscheinlich, dasz das wort ursp…