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wabern

mhd. bis spez. · 5 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Pfeifer_etym
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5 in 5 Wb.
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Eintrag · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)

wabern

wabern

wabbeln Vb. ‘sich wackelnd hin und her bewegen’ (von gallertartigen oder fetten, weichen Stoffen und Massen), ‘wimmeln’ (von kleinen Tieren oder Menschen), ‘schlottern’, mhd. wabelen ‘in emsiger Bewegung sein’, engl. to wobble, wabble ‘wackeln, schwanken, taumeln, zittern’, anord. vafla ‘wackeln, umherschweifen’ zeigen iteratives l-Suffix gegenüber mhd. waben, wappen ‘in Bewegung sein’, frühnhd. waben (16. Jh.), nhd. wabben (17. Jh.), aengl. wafian ‘hin und her bewegen’, die wohl am ehesten mit Ablaut zu der unter weben (s. d.) behandelten Wortgruppe zu stellen sind. wabbeln ist vorwiegend in den Mundarten und der Umgangssprache gebräuchlich, literatursprachlich gelegentlich seit dem 16. Jh. Vergleichbar sind weiterhin (mit r-Suffix) wabern Vb. ‘sich unruhig, wallend bewegen’, dann (im Anschluß an Waberlohe, s. unten) ‘flackern, lodern’, mhd. waberen ‘sich hin und her bewegen’, mnl. nl. (mit Intensiv-Gemination) wapperen ‘taumeln, flattern’, anord. vafra ‘sich hin und her bewegen, umherirren’ (woraus engl. to waver ‘schwanken, flackern, zittern’). Dazu Waberlohe f. (in der nordischen Mythologie) ‘loderndes, eine Burg und die schlafende Brünhild schützend umgebendes Feuer’ (W. u. J. Grimm, R. Wagner), nach anord. vafrlogi m. ‘flackerndes Feuer’, s. 1Lohe. – wabbelig Adj. ‘sich zitternd bewegend, gallertartig, weich’ (Ende 17. Jh.).
1352 Zeichen · 38 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    wabernsw. V.

    Köbler Mhd. Wörterbuch

    wabern , sw. V. Vw.: s. waberen

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    wabernverb.

    Grimm (DWB, 1854–1961) · +1 Parallelbeleg

    wabern , verb. sich hin und her bewegen. ein altgerm. wort, das namentlich im fränkisch-thüringischen lebendig geblieben…

  3. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Wabern

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Wabern ( wabeln, webern ), in lebhaft unruhiger Bewegung sein, besonders von Flammen: emporzüngeln; daher: Waberlohe (al…

  4. Spezial
    wabern

    Russ.-Dt. Übers. (de-ru)

    wabern мерцать, мигать (об огне) übertr. es waberte das Gerücht, dass ... - поговаривали, что ...; распространился слух,…

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Cotta, M. (2026). „wabern". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 14. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/wabern/pfeifer_etym
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Cotta, Marcel. „wabern". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/wabern/pfeifer_etym. Abgerufen 14. May 2026.
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Cotta, Marcel. „wabern". lautwandel.de. Zugegriffen 14. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/wabern/pfeifer_etym.
BibTeX
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