Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
vortraum m.
vortraum , m. , traum meist nicht im eigentlichen sinne, sondern von einem traumähnlichen wachzustande, in dem die phantasie mit zukunftsbildern spielt ( s. traum II teil 11, 1, 1, sp. 1450); von einem wirklichen traum: der magnetische und traumgeberische student ... erzählt in seinem tagebuch den vortraum Jean Paul 27, 129 H. — von dem dämmerzustand eines tieres: wie der werdende schmetterling ( die raupe ) sich in den cocon spinnt, wo er blatt und baum preisgibt und sich wie in dem vortraum seines neuen lichtlebens begräbt Gutzkow ritter v. geiste 1, 10 . — und so allgemein in freier anwendu…