Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
vortelhaft adj.
vortelhaft , adj. , gewinn, nutzen bringend; in üblem sinne, nach vorteil strebend Stieler 2274 : der vortelhafften stat, da nahrung zu gewinnen, fast jeder musz auff list, auf tück, auf ränke sinnen Logau sinnged. 56 E. häufiger ist vortelhaftig (wortellhaftig Diefenbach nov. gl. 320 a gehört nicht hierher, sondern wohl zu nd. worstelen, im zank ringen Schiller-Lübben 5, 772 a ): fortelhafftiger ( sind niedere räder an geschützen ) weder die hohen Dürer underricht zur bef. d. stett (1527) f 2 a . — besonders in üblem sinne Lexer 3, 482 ( zimm. chron. ); Stieler 2274 ; vgl. Fischer schwäb. wb.…