Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
vorsorger m.
vorsorger , m. , zum vorhergehenden verbum gebildet, vgl. fürsorger th. 4, 1, 1, sp. 827; wenn das wort im entwickelten nhd. überhaupt gebraucht wird — Adelung nimmt es nicht auf — erwartet man, dasz es im beschränkten sinne von vorsorgen geschieht, wobei also der zeitliche sinn von vor festgehalten wird: ein vorsorger ist nutzer als ein nachsorger Lehman floril. polit. (1662) 2, 742 ; Spannutius (1720) 628 ; dasz ein vorsorger besser sei als zehen schadenweiser Opel-Cohn dreiszigj. krieg 380 ; guter, ewiger vorsorger ( gott ), du nimmst unserm herzen doch nichts, was du ihm nicht aufbewahrtes…