Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
vieltönig adj.
vieltönig , adj. , bei Campe verzeichnet, reichthum, mannigfaltigkeit, verschiedenheit von tönen habend, zeigend, in eigentlicher, besonders gern aber in freierer und übertragener anwendung: die ganze vieltönige, göttliche natur ist sprachlehrerin und muse Herder 5, 50 Suphan; die bedeutende puppenspielfabel des andern ( Faust ) klang und summte gar vieltönig in mir wieder Göthe 27, 321 Weim. —