Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
vielerfahren
vielerfahren , als wort der dichterischen sprache bei Campe ; es gehört seit dem 16 . jh. der prosa an, hat aber noch heute einen höheren klang: aines vilerfarens .. mann Schaidenraiszer Odyssea (1537) vorrede 8; im schlimmen sinn: zu einem abgefäumbten, bösen, lasterhafften, in diesen stücken gelehrten, alten und viel erfahrnen weib Rueff hebammenbuch (1580) 40 ; so einen verständigen und vielerfahrnen mann engl. comedien u. tragedien (1624) G 1 a ; David als ein vielerfahrner held Herder 12, 234 ; ich stehe neu ein jüngling zwischen euch den vielerfahrnen Schiller 14, 202 ; von unpersönliche…