Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
vichtel f.
vichtel , f. , ' ein streifchen dünner schale von einem kirschbaume, welches man zwischen zwei etwas ausgelüftete stückchen holz befestiget, die töne verschiedener vögel damit nachzuahmen und holzheher, eulen, spechte, elstern u. s. w. damit herbeizulocken; auch eulenpfeife' Campe ; um eine lebende eule zu bekommen, nimmt man zuerst eine ausgestopfte und sucht den eulenruf auf einer eigenen eulenpfeife oder vichtel hervorzubringen Naumann naturgesch. d. vögel (1822 ff. ) 1, 507; besser wichtel; wichtel ist eigentlich die ausgestopfte eule, die man zum locken braucht; s. wichtel und wichtelpfei…