Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
verwidmen v.
verwidmen , v. , seit spätmhd. zeit belegt: mhd. wb. 3, 620; Lexer ; in neuerer zeit nicht mehr üblich. auch in den mundartwbb. nur ältere belege: Fischer schwäb. wb. 2, 1414 ( bis 16. jh. ); schweiz. id. 1, 911; Schmeller-Fr. 2, 860 . 1 1) mit sächlichem object, jemandem ein gut, ein besitztum übereignen oder zur nutznieszung überlassen: verwidmet guot Straszb. stadtrechte 2, 100. ursprünglich vom wittum: welche ... ire gemahel wider iren willen von sich stossen oder verlassen on rechtmessige ursach, denselbigen hat der keiser die straff gesetzet, das das verlassen teil im behalten soll, was …