Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
verwettern v.
verwettern , v. 1 1) seit dem 16. jh. als ableitung von wetter: dem wetter ausgesetzt sein. 1@a a) selten mit erwünschten oder angenehmen folgen: dasz sie solch geräthe ( das an der pest gestorbenen gehört hat ) in ihren heusern oben unter dem dache aufhencken und verwettern lassen Bökel pestordnung d. st. Hamburg (1597) 23 a . von der tonbereitung: man pflegt ... den zur verarbeitung zu bringenden thon zum zwecke solcher auswinterung (verwittern oder verwettern) auf halden aufzufahren Karmarsch-Heeren techn. wb. 3 9, 260. vereinzelt reflexiv: ( der seehund legt sich ) in die sonne und verwett…